„Bis Weihnachten vielleicht“

Schon bei der Premiere am 16.November 2021 (dem Gedenktag der Bombardierung der Stadt Düren) vor geladenen Gästen, wusste der Film tief zu beeindrucken. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Filmemacher und das Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt von der Analogie zwischen Vergangenheit und Gegenwart zutiefst betroffen. Denn im Film wird das persönliche Schicksal des Soldaten Hans in der Ukraine während des deutschen Angriffskrieges in den 40er Jahren auf die Ukraine / Sowjetunion erzählt. Zur Zeit tobt wieder ein erbitterter Angriffskrieg auf die Ukraine, der nur Vernichtung zum Ziel hat. Präsident Putin führt seine Soldaten in den Krieg gegen das Brudervolk

Wenn auch die vergangene Geschichte des Soldaten Hans und seiner Familie von den gegenwärtigen Ereignissen überholt scheint, so ist der Film „Bis Weihnachten vielleicht“ dennoch für die Zuschauer ein geschichtliches Zeugnis für die Dramen der heutigen Zeit.

Changierend zwischen Kunstfilm mit Blue Screen Einblendungen und klassischem Bühnenstück beleuchtet das Werk die Zeit des Zweiten Weltkrieges an Hand eines realen lokalen Einzelschicksals: Erzählt wird die dramatische Geschichte eines jungen Soldaten Hans und seinem Dienst an der Ostfront. Hans schreibt Feldpostbriefe nach Hause, unwissend, dass seine Familie einen Sinti Hintergrund hat und gleichzeitig um ihr Leben bangt.

Erdacht und umgesetzt wurde der Film im Sommer 2021 von den Schwestern RoKa Wirtz und Marliese Gier aus Düren. Mit viele Liebe zum Detail wurde mit einem hoch engagierten Team und sehr emotional spielenden Darstellern eine teilweise dokumentarische Filmographie produziert, welche fesselt, nachdenklich macht und zugleich bewegt.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihr Sprecherkreis
Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt

Saffet Akkas, Gunter Derichs, Jo Ecker, Marliese Gier, Emmanuel Ndahayo, Karl Panitz, Inge Schumacher

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